Der VDR unterstützt die Mental-Health-Kampagne der Bundesschülerkonferenz und ist Teil des Bündnisses, das diese Initiative trägt.
Ralf Neugschwender, VDR-Bundesvorsitzender erklärte am 30. Oktober 2025: „Millionen von Jugendlichen blicken sorgenvoll in die Zukunft, verunsichert von Krisen, Angst, Ausgrenzung in sozialen Medien und dem Gefühl, von Politik und Institutionen nicht ausreichend gehört zu werden. Darum brauchen junge Menschen Orientierung und Sicherheit – ganz besonders am Lern- und Lebensort Schule. Denn hier verbringen sie in einer extrem wichtigen und prägenden Lebensphase einen Großteil ihrer Zeit. Hier gilt es, zuzuhören und ein Schulsetting zu schaffen, das alle im Blick behält.“
Es sei wichtig, dass Schule für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ein Ort ist, an dem sie sich sicher, akzeptiert und selbstbewusst fühlen können. „Deshalb müssen Schulen bestmöglich ausgestattet sein: mit modernen Räumlichkeiten, aktueller (Digital-)Technik, aber vor allem mit ausreichend Personal. Mit mehr schulpsychologischem Fachpersonal und einer guten Ausstattung der Schulsozialarbeit gelingt es, dass keine Schülerin und kein Schüler aus dem Blick gerät – gerade dann, wenn Kinder und Jugendliche unter Angststörungen, Depressionen, Selbstverletzungen oder Essstörungen leiden“, so Neugschwender.
Neben der personellen Unterstützung fordert der VDR auch eine Initiative für moderne Schulgebäude. Aus dem Sondervermögen Infrastruktur müssen Mittel gezielt an Kommunen und Landkreise als Schulträger fließen, damit Schulen zukunftsgerecht ausgestattet werden können. Das beginnt bei funktionierenden Schultoiletten und reicht bis zu digitaler Ausstattung und räumlichen Strukturen, die Lernen in kleineren Gruppen ermöglichen. All das trägt dazu bei, dass Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gesund bleiben.