dbb bundesseniorenvertretung:

Aktives Alter setzt Gefühl der Sicherheit voraus

Über die zunehmenden Wohnungseinbrüche in Deutschland sei in den letzten Wochen bereits viel geredet und geschrieben worden; ein Aspekt dieses Problems werde aber vernachlässigt, kritisierte der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, am Rande des dbb Bundeshauptvorstandes am 1. Juli 2014 in Weimar. „Die Folgen für ältere Menschen, die Opfer eines Wohnungseinbruchs geworden sind, lassen sich häufig nicht oder nur sehr schwer reparieren!“, erklärte Wolfgang Speck. Hierbei gehe es nicht in erster Linie um den materiellen Schaden, sondern die psychischen Verletzungen.

In Folge des Wohnungseinbruchs würden sich gerade ältere Menschen nicht mehr sicher in ihrer Wohnung fühlen oder aus Angst vor einem weiteren Einbruch die Wohnung möglichst nicht mehr verlassen. Dies wiederum ziehe aber eine deutliche Reduzierung der Aktivitäten und sozialen Kontakte nach sich. „Wir dürfen nicht zulassen, dass ältere Menschen aus Angst immer mehr vereinsamen und ihre Aktivitäten einschränken!“, forderte Wolfgang Speck. Eine solche Situation habe letztendlich auch gesundheitliche Folgen. Durch fehlende soziale Kontakte und Aktivitäten werde die Gefahr von Demenz erhöht.

 

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