Schleswig-Holstein

Arbeitszeitgestaltung im öffentlichen Dienst: Viel Luft nach oben

Um bei der Personalgewinnung und -bindung zu punkten, müssen sowohl das Einkommen als auch der Umfang und die Flexibilität der Arbeitszeit stimmen – auch im öffentlichen Dienst.

Es genüge schon lange nicht mehr, für einige Beschäftigte Homeoffice anzubieten und herkömmliche Teilzeitanträge - zuweilen zähneknirschend - durchzuwinken. Eine beschäftigtenorientierte Arbeitszeitgestaltung bedeute wesentlich mehr. Für die Beschäftigten sei das Thema außerdem von zentraler Bedeutung, so der dbb Landeschef. Zunehmend komplett abgeschlagen präsentiere sich der öffentliche Dienst in Schleswig-Holstein bei der wöchentlichen Arbeitszeit. Die 41 Stunden bei den Beamtinnen und Beamten hätten eine geradezu abschreckende Wirkung. Aber auch im Tarifsektor sei noch viel Luft nach oben.

Besondere Teilzeitformen, die individuelle Lebenslagen und Wünsche berücksichtigen, blieben viel zu häufig ungenutzt. Dazu gehörten etwa „Sabbatmodelle“, bei denen über einen bestimmten Zeitraum eine reduzierte Arbeitszeit unterschiedlich aufgeteilt wird, die Bezahlung über den gesamten Zeitraum mit dem entsprechenden Durchschnittswert aber kontinuierlich bleibt. Am Ende des Zeitraumes könne dann eine Phase mit Vollfreistellung oder reduzierter Arbeitszeit liegen.

 

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