Nordrhein-Westfalen

Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes: Austausch mit SPD-Fraktion

Auf Einladung des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Kutschaty, besuchte der DBB NRW am 25. Oktober 2022 die Fraktionsspitze der SPD zu einem Austausch. Diskutiert wurde eine große Bandbreite gewerkschaftspolitischer Themen, insbesondere die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes.

Seitens des DBB NRW nahmen neben dem Vorsitzenden Roland Staude und dem zweiten Vorsitzenden Stefan Behlau auch die stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Bartsch, Himmet Ertürk und Erich Rettinghaus teil. Sie vermittelten der SPD-Fraktionsspitze einen umfassenden Eindruck über die zurzeit zentralen gewerkschaftspolitischen Themen.

Beim Thema „Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes“ verwies Kutschaty auf die inzwischen fast 24.000 Leerstellen. Statt immer noch mehr Stellen auszuschreiben, gelte es nun, offene Stellen auch zu besetzen. Roland Staude, Vorsitzender des DBB NRW, merkte dazu an, dass diese Zahl ein Indiz dafür sei, dass in puncto Attraktivitätssteigerung akuter Handlungsbedarf bestehe. Staude: „Im Koalitionsvertrag steht zu wenig zu dem Thema. Wir hätten uns von der Landeregierung ein Aufgreifen unserer Vorschläge zu einem ganzheitlichen Attraktivitätskonzept gewünscht.“

Allgemeine Einigkeit herrschte darin, dass der Einstieg in die Eingangsbesoldung für alle Lehrämter auf A13 ein wichtiger Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Lehrerberufs in NRW sei. Der DBB NRW stellte aber fest, dass dies nun zum Anlass einer generellen Überprüfung des Laufbahnrechts genommen werden müsse. Staude: „Es gilt jetzt, eine Unwucht innerhalb der Laufbahnen zu vermeiden und es müssen Perspektiven der beruflichen Weiterentwicklung geschaffen werden.“ Auch die SPD unterstrich hier die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes.

 

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