Berliner Flughäfen: BDZ beklagt akute Personalnot bei Zollabfertigung

Bei der Zollabfertigung an den Berliner Flughäfen herrscht akute Personalnot. Darauf hat die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft (BDZ) am 25. April 2017 hingewiesen. Wenn der neue Hauptstadtflughafen BER in Betrieb gehe, würde das die ohnehin dramatische Situation noch verschärfen, weil das Hauptzollamt Potsdam für einen Übergangszeitraum die Arbeitsfähigkeit des Zolls an drei Flughäfen (BER, Tegel und Schönefeld alt) im Parallelbetrieb und danach am Großflughafen BER gewährleisten müsse.

Doch bereits jetzt bestehe großer Mangel: 27 Prozent Unterbesetzung (im Oktober 2016), hoher Krankenstand, erfolglos ausgeschriebene Dienstposten, schlechte Arbeitsbedingungen und hohe Personalfluktuation stünden jährlich wachsenden Fluggastzahlen von 8 bis 10 Prozent und der noch stärker anwachsenden Luftfrachtmenge gegenüber. Beim einem Treffen mit Vertretern der Zollverwaltung, darunter Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, und Uwe Schröder, Präsident der Generalzolldirektion, konnten Vertreter des Personalrates und Beschäftigte mit Unterstützung des BDZ nun erneut auf die Problematik aufmerksam machen und mögliche Lösungsansätze diskutieren.

 

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