• Viele Menschen mit hellgrünen Fahnen demonstrieren auf dem Dortmunder Friedensplatz
    Bildergalerie
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde
  • Grüner Rucksack, an den die Forderungen der Gewerkschaft geklebt sind
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde
  • Rita Mölders in einer grünen Warnweste spricht in ein Mikrofon
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde
  • Auf der Bühne ziehen mehrere Teilnehmerinnen mit Seilen an einer Frau, um zu zeigen, wie eingespannt die Lehrkräfte aktuell sind
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde
  • Einer Frau werden mehrere Hüte aufgesetzt, auf denen verschiedene Aufgaben stehen
    Zu viele Hüte für einen Kopf: Für viele Lehrkräfte ist das Alltag.
  • Menschenmenge mit grünen VBE-Fahnen steht auf dem Dortmunder Friedensplatz
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde
  • Eine Menschenmenge hält hellgrüne Fahnen mit VBE-Logo hoch
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde
  • Menschen demonstrieren mit hellgrünen Fahnen
    Protestaktion der VBE auf dem Dortmunder Friedensplatz im Rahmen der Einkommensrunde

Einkommensrunde der Länder

Beschäftigte der sozialen Berufe fordern mehr Wertschätzung

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden tragen die Gewerkschaften ihren Frust auf die Straße – so auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) am 6. November 2023 in Dortmund.

„Jetzt, wo es gilt, den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und Schulen den Rücken zu stärken, fehlen der Arbeitgeberseite die Worte und vor allem echte Zusagen. Wertschätzung sieht anders aus!“, klagte Rita Mölders, stellvertretende Vorsitzende der dbb Bundestarifkommission und VBE Bundesvorsitzende im Bereich Tarifrecht, an. „Wir müssen unserer Forderung nach einer Einkommenserhöhung von 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro, Nachdruck verleihen und unmissverständliche Signale an die Arbeitgebenden senden. Daher wird weitergekämpft, mit guten Argumenten am Verhandlungstisch und mit bundesweiten Warnstreiks und Kundgebungen auf der Straße.“ Die Streikbereitschaft der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und den Schulen sei hoch: „Die Kolleginnen und Kollegen erwarten Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen und das muss sich durch eine deutliche Einkommenssteigerung auch zeigen.“

Auch Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, kritisierte vor Ort die Blockadehaltung der Arbeitgebenden in der Einkommensrunde: „Es muss gerade jetzt das Gebot der Stunde sein, das vorhandene Personal angemessen zu stärken und Wertschätzung zu zeigen. Wer dies nicht versteht, verursacht den Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst von heute und morgen. Das ist gerade im Bereich Bildung und Erziehung fahrlässig und verantwortungslos.“

Hintergrund:

Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Es ist noch eine dritte Verhandlungsrunde vom 7. bis 9. Dezember 2023 vereinbart. Alle Informationen zur Einkommensrunde gibt es unter dbb.de/einkommensrunde.

 

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