Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

Bisher angenommene Zahl rechtsextremistischer Gefährder unrealistisch

Die DPolG geht von mehr rechtsextremistischen Gefährdern in Deutschland aus als bisher angenommen.

Gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt am 27. Februar 2020: „Die zuletzt genannte Zahl von rund 60 Personen ist alles andere als realistisch. Wenn der Staat näher hinsieht, werden wahrscheinlich noch deutlich mehr gefährliche Personen im Bereich Rechtsextremismus festgestellt.“

Es seien dann jedoch nicht absolut mehr Gefährder, vielmehr habe sich „das Hellfeld erweitert“. Wendt bekräftigte zudem die Forderung nach dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Kampf gegen die Kriminalität. Er betonte, das jüngst verabschiedete Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet sei ein Mittel, um frühzeitig gefährliche Entwicklungen in sozialen Netzwerken zu erkennen und darauf zu reagieren.

 

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