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CESI tritt neuem europäischen sozialen Dialog zu sozialen Diensten bei

Neun Millionen europäische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im sozialen Dienstleistungssektor bekommen einen eigenen sozialen Dialog, und die CESI ist dabei.

 

Seit eineinhalb Jahren dauerten Verhandlungen zwischen EU-Institutionen und europäischen Gewerkschaftsdachverbänden und Arbeitgeberorganisationen über einen neuen europäischen sektoralen sozialen Dialog im Bereich der sozialen Dienste an. Nun gab die Europäische Kommission die formelle Einrichtung eines Ausschusses bekannt, der noch in diesem Jahr erstmals tagen soll. Als im Sektor repräsentative Organisation wird auch die CESI darin vertreten sein.

Die im Ausschuss der Sozialpartner vertretenen Organisationen sind auf Arbeitgeberseite der Verband Europäischer Arbeitgeber in den Sozialen Diensten (FESE) und der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (CEMR) sowie auf Arbeitnehmerseite der Europäischer Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst (EPSU), UNI Europa und, als europäischer Gewerkschaftsdachverband des dbb, die CESI.

Die Einsetzung des Ausschusses durch die Europäische Kommission folgt auf eine Studie der EU-Agentur Eurofound, die die Repräsentativität der beteiligten Organisationen im Sektor festgestellt hatte. In einem formellen Schreiben hatte auch EU-Beschäftigungskommissar Nicolas Schmit die Repräsentativität der CESI als europäische Sozialpartnerorganisation bekräftigt.

Die konstituierende Sitzung des Gremiums soll noch vor Weihnachten, in der Woche vom 4. Dezember, stattfinden. Ziel ist es, zum Jahresende eine Verfahrensordnung und ein Arbeitsprogramm für den Ausschuss zu verabschieden.

CESI-Generalsekretär Klaus Heeger verbucht die Einrichtung des Ausschusses unter Einbeziehung der CESI als Erfolg: „Vor allem auch auf Druck der CESI hin hat die Europäische Kommission einen Ausschuss ins Leben gerufen, der nicht nur große Mehrheitsgewerkschaften einschließt, sondern auch die CESI als unabhängige repräsentative Gewerkschaftsorganisation. Wir sind froh, dass die Kommission als Koordinator des europäischen sozialen Dialogs unserer Argumentation in weiten Teilen gefolgt ist.”

Ab dem nächsten Jahr soll der Ausschuss aktiv daran arbeiten, die Beschäftigungs- und Dienstleistungsbedingungen in den sozialen Diensten in Europa attraktiver und leistungsstärker zu gestalten. Neben dem neuen Ausschuss für soziale Dienste engagiert sich CESI bereits – direkt oder über ihre Mitglieder – in den EU-Ausschüssen für den sektoralen sozialen Dialog in den Bereichen Zentralregierungen, Lokal- und Regionalverwaltungen, Postdienste, Bildung und Zivilluftfahrt.

Weitere Informationen zum neuen Ausschuss des europäischen sektoralen sozialen Dialogs im Bereich der sozialen Dienste sind auf der Website der CESI und der Europäischen Kommission abrufbar.

 

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