• Schulklasse während Corona-Pandemie

Unterricht nach den Sommerferien

Corona-Pandemie: Regelbetrieb in Schulen erfordert klare Strategie

Bereits im August startet in den ersten Bundesländern das neue Schuljahr. Die dbb jugend fordert angesichts der erneut steigenden Corona-Infektionen umfassende Schutzmaßnahmen.

„Wenn wir eine realistische Chance auf einen dauerhaften Regelbetrieb in den Schulen haben wollen, brauchen wir eine ganzheitliche und langfristige Strategie“, sagte Karoline Herrmann, Vorsitzende der dbb jugend, am 13. Juli 2021. „Die Infektionszahlen steigen wieder, die sogenannte Delta-Variante ist auf dem Vormarsch. Und die Erfahrungen aus dem letztem Jahr zeigen, dass das Problem durch die Reiserückkehrer eventuell noch verschärft wird. Das Infektionsrisiko sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrkräfte muss also dringend eingedämmt werden. Zu den angezeigten Maßnahmen gehören für uns flächendeckendes und inzidenzunabhängiges Testen sowie modernes technisches Equipment, wie beispielsweise Luftfiltersysteme.“

Susann Meyer, Bundessprecherin des Jungen VBE (Verband Bildung und Erziehung), unterstützte die Forderung ebenfalls. Luftfilter- und Reinigungssysteme seien erforderlich, da besonders im heißen Sommer einfaches Lüften nicht ausreiche, um für eine adäquate Luftzirkulation zu sorgen. Im Herbst und Winter würden kalte Temperaturen im Klassenzimmer außerdem das Lernen massiv erschweren. Luftfilter seien nicht zuletzt auch nach der Pandemie sinnvoll, da sie auch anderen Krankheiten vorbeugen könnten – und damit eine nachhaltige Lösung böten, um Hygienestandards an den Schulen insgesamt zu verbessern. „Wir brauchen nach den Sommerferien Sicherheit und offene Schulen“, erklärte Meyer. Schüler*innen gehörten schließlich bereits jetzt zu den größten Leidtragenden der Pandemie, weil beispielsweise viele durch den Kontaktverlust mit den Mitschüler*innen unter psychischen Problemen leiden. Deren Interessen müssten daher oberste Priorität haben.

 

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