Dauderstädt bei Forstgewerkschaftstag in Halle – Wettbewerbsfähigkeit der Forstverwaltung erhalten

Auf dem Forstgewerkschaftstag des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) am 25. April 2016 in Halle hat die Delegiertenversammlung Ulrich Dohle zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

dbb Chef Klaus Dauderstädt unterstrich, dass der Staat auch in der Forstverwaltung dazu verpflichtet sei, die Wettbewerbsfähigkeit mit guten beruflichen Perspektiven insbesondere für junge Menschen zu erhöhen: „Anspruchsvolle Berufsinhalte müssen auch mit angemessener Wertschätzung und Bezahlung begleitet werden, damit sich jungen Leuten Karrierechancen eröffnen.“ Forstleute seien heute keine „Eichenbinder und Heideläufer“ mehr, sondern fachlich anspruchsvoll ausgebildete Ökologen. Daher hätten sie einen Anspruch auf moderne Laufbahn-, Besoldungs- und Entgeltordnungen. „Nicht zuletzt darum geht es in den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten von Bund und Kommunen in Potsdam, von denen wir hoffen, sie Ende April zu einem für alle Beteiligten akzeptablen Abschluss zu bringen“, so Dauderstädt, der ausdrücklich betonte, dass die Einkommensrunde erst mit der Übertragung eines Tarifabschlusses auf die Beamten und Versorgungsempfänger des Bundes abgeschlossen sei.

Dauderstädt dankte dem scheidenden Vorsitzenden Hans Jacobs, der den Verband seit 2008 geleitet hatte, für die „stets gute Kooperation mit hoher fachlicher und beruflicher Kompetenz“.

Zum neuen Bundesvorsitzenden des BDF wählten die Delegierten einstimmig Ulrich Dohle. Neben ihm wurden auch seine vier Stellvertreter und der Schatzmeister in die neue Bundesleitung gewählt: Margret Kolbeck, Henning Schmidtke, Matthias Schmitt und Sabine Wolter übernehmen die Positionen der Stellvertreter, Frank Glor das Amt des Schatzmeisters.

 

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