„Standart“-Strichmännchen und Kunstschmuggel

dbb club im Zeichen der Kunst von A. R. Penck

Die unverwechselbare künstlerische Zeichensprache des gebürtigen Dresdners A. R. Penck stand im Mittelpunkt der Ausstellungseröffnung am 3. März 2010 im dbb club. Gezeigt werden Arbeiten des Künstlers aus der Sammlung des dbb.

Sachkundig und anekdotenreich zeichnete Johannes Schmidt, Kustos der Kunstsammlung an der Städtischen Galerie Dresden, das bewegte Leben A. R. Pencks, mit bürgerlichem Namen Ralf Winkler, nach: vom Untergrundkünstler jenseits des offiziellen Kunstbetriebs in der DDR zu einem international bei Ausstellungen und Auktionen gefeierten Star. Dabei berichtete Schmidt sowohl über den Ursprung der „Standart“-Strichmännchen, die für lange Zeit zum Markenzeichen A. R. Pencks wurden, als auch über den Schmuggel seiner Kunstwerke von Ost nach West vor dem Mauerfall, über Künstlerfreunde und über den nicht gerade unkomplizierten Umgang mit A. R. Penck, der heute 70 Jahre alt ist und in Irland lebt. Die Städtische Galerie Dresden hat 2007 eine umfangreiche Sammlung von fast 1.000 Arbeiten des Künstlers erworben und sieht sich deshalb als Ort systematischer Auseinandersetzung mit seinem Werk. Zur Eröffnung der Ausstellung in der „guten Stube des dbb“, wie Dieter Ondracek sagte, würdigte der stellvertretende Bundesvorsitzende A. R. Penck als Maler, Zeichner, Bildhauer, Musiker, Filmemacher, Schriftsteller und Kunstprofessor.

 

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