• Jugendpolitisches Frühstück 2013
    Beim Jugendpolitischen Frühstück kam die dbb jugend mit Vertretern der Bundestagsfraktionen ins Gespräch – Schwerpunkt diesmal: Diversity-Management im öffentlichen Dienst.

Jugendpolitisches Frühstück im Bundestag:

dbb jugend fordert mehr Engagement in Sachen Diversity

Mehr Engagement in Sachen Diversity hat die dbb jugend bei ihrem vierten Jugendpolitischen Frühstück am 8. Mai 2013 in Berlin mit Vertretern der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, FDP und DIE LINKE gefordert.

An dem Treffen im Bundestag nahmen seitens der dbb jugend deren Vorsitzende Sandra Kothe und dbbj-Vize Liv Grolik teil, unterstützt von Annemarie Tietz (VBOB-Jugend), Christopher Petsch (Junge Polizei) und Steven Werner (VBOB-Jugend). Während bei den Gesprächsteilnehmern grundsätzlich Einigkeit darüber bestand, dass Diversität eine Führungsaufgabe darstellt, die speziell geschult werden muss, bemängelte die dbb jugend Umsetzungsprobleme. So kritisierte dbb jugend-Chefin Kothe, dass gerade im Bereich Beschäftigte mit Migrationshintergrund zwischen den Behörden keine Zusammenarbeit stattfinde, was eine Strategie angeht, Migranten für den öffentlichen Dienst zu begeistern. Als wohltuendes Positivbeispiel in dieser Sache wurde die Nachwuchsarbeit der Polizei genannt. Kothe: „Diversity muss als breit angelegte Strategie gemanagt werden, sonst werden die Vorteile, die in der Vielfalt der Beschäftigten begründet sind, nicht effektiv herausgearbeitet werden können.“ Zudem dürfe Diversität nicht als „zusätzliche Belastung zum Arbeitsalltag“, sondern vielmehr als „persönliches Anliegen“ gesehen werden. „Nur dies führt auf Dauer zu mehr Ideenvielfalt und einer messbaren Bereicherung für den öffentlichen Dienst“, so Kothe.

 

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