• dbb jugend, Jugend
    Viele junge Beschäftigte demonstrierten in Potsdam zum Auftakt der dritten Runde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommen.

dbb jugend fordert verbessertes Arbeitgeberangebot

Die Einkommensrunde 2016 für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hat am 21. März 2016 begonnen, doch in den zwei bisherigen Verhandlungsrunden stellten sich die Arbeitgeber quer. Vor der dritten und vermutlich entscheidenden Runde, die am Donnerstag in Potsdam beginnt, sagte dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe am 27. April 2016: „Wir fordern ein Angebot, das diesen Namen auch verdient. Wir haben bisher unsere Positionen mit Mahnwachen, Demonstrationen und Warnstreiks deutlich gemacht. Uns geht die Puste nicht aus!“

Besonders enttäuschend sei, dass es bei den Forderungen der Jugend - etwa nach der unbefristeten Übernahme aller Auszubildenden - keine spürbare Bewegung der Arbeitgeber gebe. „Damit wird den Auszubildenden im öffentlichen Dienst von den Arbeitgebern wieder einmal deutlich gezeigt, dass ihr Einsatz nicht wertgeschätzt wird“, kritisiert Kothe. Vielmehr noch: „Eigentlich kann man den Begriff ‚Angebot‘ für das, was die Arbeitgeber uns da vorgelegt haben, nicht verwenden. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes halten mit viel Einsatz und Engagement den Laden zusammen. Nicht nur mit Blick auf die Flüchtlingskrise. Das hat mehr Wertschätzung verdient.“

 

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