Geyer verteidigt Tarifautonomie Debatte um Kündigungsschutz im öffentlichen Dienst „geht völlig am Thema vorbei“

Mit Unverständnis hat der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer auf die Forderung nach Abschaffung des Kündigungsschutzes im öffentlichen Dienst reagiert.

„Die Debatte geht völlig am Thema vorbei. Uns fehlen schon heute 600.000 Kolleginnen und Kollegen, um die politisch beschlossenen Aufgaben zu erfüllen. In den nächsten 10 Jahren verlassen über 1,4 Millionen Beschäftigte den öffentlichen Dienst. In dieser Situation den Kündigungsschutz infrage zu stellen, ist wirklich absurd“, sagte der dbb-Chef am 20. Februar 2026.

Geyer wehrte sich auch gegen die Einmischung in die gelebte Sozialpartnerschaft: „Welchen Kündigungsschutz für die Beschäftigten tarifvertraglich vereinbart werden, geht nur die jeweiligen Arbeitgeber und die Gewerkschaften etwas an. Die Tarifautonomie ist ein hohes Gut!“

 

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