Demos gegen Extremismus

Fandrejewski: „Geht auf die Straße!“

Bundesweit haben an den vergangenen Wochenenden zahlreiche Menschen gegen Rechtsextremismus demonstriert. Der Vorsitzende der dbb jugend ruft dazu auf, sich zu beteiligen.

„Die vielen Demonstrationen sind ein starkes Signal und ein Lichtblick“, sagte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, am 12. Februar 2024 in Berlin. „Die Tatsache, dass Menschen, die offen rassistisches und rechtsextremes Gedankengut vertreten, in Landtagen und sogar im Bundestag sitzen, bereitet mir großen Kummer. Und wenn ich die Umfragewerte sehe, bekomme ich Angst um die Zukunft unseres Landes.“

Es sind viele Fragen, die den Vorsitzenden beschäftigen: Wie würde sich Deutschland entwickeln, wenn extremistische politische Kräfte in Regierungsverantwortung kommen? Welche Folgen hätte das für den öffentlichen Dienst? 2024 stehen viele Wahlen an: die Europawahl, außerdem die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Fandrejewski: „Wir stehen am Anfang eines wichtigen Jahres für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Als Gewerkschaft müssen wir für diese Werte einstehen und sie verteidigen. Die Enthüllungen von Correctiv haben endgültig offenbart, welche menschenverachtende Gesinnung sich hinter der bürgerlichen Maske von manchen Politikerinnen und Politiker verbirgt.“

Alle Gewerkschaften, egal ob auf Bundes-, Landes-, Kreis- oder Bezirksebene, seien Rädchen im großen Motor der Demokratie, unterstrich Fandrejewski. „Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieser Motor weiterläuft. Geht auf die Straße!“

 

zurück
Einkommenstabellen

Einkommenstabellen

Top-News vom dbb

Europäischer Polizeikongress

Schutz vor Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Schlichtungsempfehlung angenommen

Sicherheitskräfte an Flughäfen bekommen deutlich mehr Geld