Einkommensrunde mit den Ländern Fandrejewski: „Tarifeinigung trägt klare Jugendhandschrift“
Nachwuchskräfte erhalten künftig 150 Euro mehr – ein gutes Signal für die Zukunft des öffentlichen Dienstes, sagt der Chef der dbb jugend.
„200 Euro hatten wir gefordert, geworden sind es 150 Euro mehr für Auszubildende, dual Studierende und Praktikant*innen im öffentlichen Dienst der Länder“, sagte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, am 14. Februar 2026 in Potsdam. „Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein. Die Länder haben erkannt, dass es ohne junge Nachwuchskräfte nicht geht. Die Tarifeinigung trägt eine klare Jugendhandschrift.“
Die Erhöhung erfolgt in drei Schritten: ab dem 1. April 2026 um einen Betrag in Höhe von 60 Euro, ab dem 1. März 2027 um weitere 60 Euro und ab dem 1. Januar 2028 um 30 Euro. Die Laufzeit beträgt insgesamt 27 Monate.
Übernahmeregelung erneut vereinbart
Wer eine Ausbildung oder ein duales Studium im öffentlichen Dienst der Länder mit der Note „Befriedigend“ oder besser abschließt, wird unbefristet übernommen, sofern keine personenbedingten, verhaltensbedingten, betriebsbedingten oder gesetzlichen Gründe entgegenstehen. Fandrejewski: „Es ist gut, dass die Fortführung dieser Regelung weiterhin Bestandteil des Pakets für Nachwuchskräfte ist. Denn sie gibt jungen Menschen Planungssicherheit, die sie in wirtschaftlich unsicheren Zeiten brauchen. Damit kann der Staat als Arbeitgeber punkten.“
Positiv bewertet der Chef der dbb jugend auch die Stufenzuordnung von übernommenen Auszubildenden und Studierenden: Bei allen, die mindestens mit der Gesamtnote „Befriedigend“ abschließen, verkürzt sich die Stufenlaufzeit in der Stufe 1 um sechs Monate. Ihre Bezahlung erhöht sich somit zu einem früheren Zeitpunkt.



