Einkommensrunde 2012 für Bund und Kommunen:

Hennig unterstreicht Forderung für Auszubildende

Die Vorsitzende der dbb jugend, Sandra Hennig, hat die Forderung des dbb für die anstehende Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen begrüßt. Im Anschluss an die Sitzungen von Bundestarifkommission und Bundesvorstand des dbb am 9. Februar 2012 in Berlin sagte sie: "6,5 Prozent, mindestens 200 Euro mehr für die etwa zwei Millionen Beschäftigten ist angesichts der Einkommensentwicklung der letzten Jahre absolut angemessen."

Besonders wichtig sei aber, dass die Vergütung für Auszubildende angehoben werde. "Ich finde es gut, dass der dbb die Übernahme aller Auszubildenden und eine Erhöhung ihrer Bezahlung um mindestens 100 Euro fordert. Das entspricht dem Geist der Jahrestagung in Köln, bei der bereits Maßnahmen gegen die Folgen des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels diskutiert wurden." Ohne attraktivere Einstiegbedingungen werde der öffentliche Dienst sich im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft um qualifiziertes Personal kaum behaupten können, so Hennig.

Die Beschäftigten rief Hennig dazu auf, sich aktiv an der Einkommensrunde zu beteiligen. "Am 1. März starten in Potsdam die Verhandlungen. Ich bin überzeugt, dass gerade die jungen Beschäftigten mit großem Engagement bei allen Aktionen dabei sind. Wir müssen den Arbeitgebern Beine machen!"

 

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