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Im Einsatz für Palästina – Abdallah Frangi stellte sein Buch „Der Gesandte“ vor

Der Konfliktherd Naher Osten war am 3. April 2012 das Gesprächsthema im dbb club. „Perspektiven“ aufzuzeigen, wie die Probleme friedlich und am Verhandlungstisch gelöst werden könnten – darum sollte es gehen, wie dbb Chef Peter Heesen in Anlehnung an die gleichnamige Veranstaltungsreihe im dbb club zur Eröffnung des Abends sagte.

Dazu eingeladen hatte der dbb gemeinsam mit DINO, der Deutschen Initiative für den Nahen Osten. Heesen begrüßte als Gast Abdallah Frangi, den Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, der sein aktuelles Buch „Der Gesandte – Mein Leben für Palästina. Hinter den Kulissen der Nahost-Politik“ vorstellte. Frangi, als enger Vertrauter Arafats 42 Jahre lang in Deutschland, wurde hier zur Stimme der Palästinenser. Er war seit 1974 offizieller Vertreter der PLO in Bonn und Berlin und hielt engen Kontakt zu maßgeblichen Politikern wie Hans-Jürgen Wischnewski, Joschka Fischer, Hans-Dietrich Genscher und Gerhard Schröder. Trotz aller Rückschläge - Frangis Überzeugung bis heute ist: Frieden im Nahen Osten ist möglich, wenn alle Seiten ihn wollen.

Nach der Einführung durch den DINO-Sprecher Manfred Erdenberger diskutierten Frangi, Rudolf Dreßler, profunder Kenner Israels und dort in den Jahren von 2000 bis 2005 deutscher Botschafter sowie der WDR-Journalist Thomas Nehls miteinander und mit dem interessierten Publikum. Dabei ging es nicht nur um Frangis bewegte Lebensgeschichte, sondern auch politische Hintergründe: die Entwicklungen in Gaza und der Westbank, um Rabin, Peres und Arafat, den Konflikt zwischen den rivalisierenden Palästinensergruppen Fatah und Hamas und schließlich um die aktuelle bedrohliche Zuspitzung der Auseinandersetzungen zwischen Israel und Iran.

 

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