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  • Aktion EKR 2023 Länder in Bremen: Aktion vor dem Dienstsitz des Finanzsenator in Bremen FOTO: Björn Hake
  • Aktion EKR 2023 Länder in Bremen: Aktion vor dem Dienstsitz des Finanzsenator in Bremen; Tony Nickel FOTO: Björn Hake
  • Aktion EKR 2023 Länder in Bremen: Aktion vor dem Dienstsitz des Finanzsenator in Bremen FOTO: Björn Hake
  • Aktion EKR 2023 Länder in Bremen: Aktion vor dem Dienstsitz des Finanzsenator in Bremen FOTO: Björn Hake
  • Aktion EKR 2023 Länder in Bremen: Aktion vor dem Dienstsitz des Finanzsenator in Bremen; Rainer Wendt FOTO: Björn Hake
  • Aktion EKR 2023 Länder in Bremen: Aktion vor dem Dienstsitz des Finanzsenator in Bremen; Rainer Wendt (li) und Staatsrätin Wiebke Stuhrberg (re) FOTO: Björn Hake

Einkommensrunde 2023

JUNGE POLIZEI: Gute Argumente für mehr Geld, trotzdem tut sich nichts

Zweite Verhandlungsrunde, kein Ergebnis in Sicht: In Bremen haben junge Beschäftigte der Polizei ihren Unmut zum Ausdruck gebracht.

„Ein Angriff auf Bezahlung und Besoldung ist ein Angriff auf die Sicherheit“, sagte Toni Nickel, Mitglied der Bundesjugendleitung der JUNGEN POLIZEI und stellvertretender Vorsitzender der dbb jugend, am 3. November 2023 auf der Kundgebung in Bremen. „Die Kolleginnen und Kollegen sind rund um die Uhr im Einsatz. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Sie halten ihren Kopf hin, setzen sich für Recht und Ordnung ein – und die Bedingungen werden nicht einfacher. Doch offenbar reichen Argumente nicht. Deshalb stehen wir heute hier, um der absolut berechtigten Forderung nach 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro mehr Einkommen Nachdruck zu verleihen“

90 Prozent der Beschäftigten bei der Polizei sind verbeamtet und damit indirekt von den Tarifverhandlungen betroffen. Direkt betroffen sind Mitarbeitende in Verwaltung, Objektschutz und Systemadministratoren. Nickel: „Ohne all diese Menschen ist Polizeiarbeit nicht möglich. Es ist vollkommen unverständlich, warum die Dienstgebenden nicht die Gelegenheit nutzen, um auch ihre Arbeit wertzuschätzen!“

„Die Sicherheitslage spitzt sich dramatisch zu, vor allem in den Stadtstaaten und Großstädten“, unterstrich Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG). „Aktionen der Letzten Generation, der Schutz jüdischer Einrichtungen, Demonstrationen: All das bindet Kräfte. Die Landespolizeien arbeiten am Limit. Ohne Unterstützung der Bundespolizei geht es oft nicht. Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, wie wichtig ausreichend und gutes Personal ist. Das gibt es nicht umsonst. Die Deutsche Polizeigewerkschaft erwartet, dass die Ergebnisse der Tarifverhandlungen zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und –beamten von Ländern und Kommunen übertragen werden!“

Hintergrund:

Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger. Es ist noch eine dritte Verhandlungsrunde vom 7. bis 9. Dezember 2023 vereinbart. Alle Informationen zur Einkommensrunde gibt es unter dbb.de/einkommensrunde.

 

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