Mecklenburg-Vorpommern

Knecht: Politik muss sich mehr für die Daseinsvorsorge einsetzen

Die Sommersitzung des dbb Bundesvorstandes am 16. und 17. Juni in Warnemünde befasste sich neben der aktuellen politischen Lage nach der Europawahl und den Vorbereitungen auf die nächste Einkommensrunde bei Bund und Kommunen Anfang 2025 auch mit der Landespolitik.

Nach einem Grußwort von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hielt Finanzminister Heiko Geue ein Impulsreferat und stellte sich der Diskussion. Hier machte der dbb Landesvorsitzende Dietmar Knecht deutlich, dass es für das Land einerseits wichtig sei, attraktiv für junge Menschen zu sein, die sich für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst entscheiden sollen, ohne andererseits das vorhandene Personal „vor den Kopf zu stoßen“.

Nach den Vorkommnissen um die Neuordnung der Besoldungsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern, die ursprünglich linear auch für das Bestandspersonal gelten sollte und Ende 2023 von der Landesregierung über Nacht kassiert wurde, „muss der in wenigen Tagen beginnende Besoldungsdialog 2.0 mit den Spitzenorganisationen für die Betroffenen verlässlicher werden, wir müssen weg von Minimallösungen, wir brauchen einen durch die Politik gestärkten und motivierten öffentlichen Dienst für die Herausforderungen der nächsten Zeit, zum Beispiel in den Bereichen Innere Sicherheit, Justiz und Bildung“, appellierte Knecht.

 

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