Nordrhein-Westfalen

Landtagsfraktionen diskutieren über den öffentlichen Dienst

Am 28. März 2022 tagte der Hauptvorstand des DBB NRW. Höhepunkt war eine Podiumsdiskussion mit den Spitzenpolitikern der NRW-Landtagsfraktionen. Roland Staude, Vorsitzender des DBB NRW, diskutierte mit Bodo Löttgen (CDU), Ralf Witzel (FDP), Sven Wolf (SPD) und Verena Schäffer (Bündnis90/Die Grünen) über die Situation des öffentlichen Dienstes in NRW.

Staude übte dabei erneut Kritik am jüngst vom Landtag beschlossenen Besoldungsgesetz und der damit verbundenen Benachteiligung der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger (die keine Corona-Sonderzahlung erhalten).

Gefragt nach der Attraktivitätsoffensive der NRW-Landesregierung, wies der dbb Landeschef abermals auf die immer noch unbesetzten 17.000 Stellen hin. Bei der Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber ginge es allerdings nicht nur um monetäre Aspekte. Auch die Wochenarbeitszeit von derzeit 41 Stunden müsse auf den Prüfstand. Hier warb er für das „Hessische Modell“ in Kombination mit Langzeitarbeitskonten. Demgegenüber sei der Ansatz der Landesregierung, die Konten durch eine freiwillige Erhöhung der Wochenarbeitszeit und durch Urlaubsverzicht zu besparen, keinesfalls attraktiv, um neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Einen ausführlichen Bericht über die Diskussion gibt es auf dbb-nrw.

 

 

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