Rheinland-Pfalz

Lenz: Investitionen in Daseinsfürsorge fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt

dbb Landeschefin Lilli Lenz hat sich am 26. Januar 2024 angesichts der aktuellen Stimmung im Land besorgt gezeigt: „Aktuell instrumentalisieren Demokratiefeinde die Krisen unserer Zeit für Hetze und Hass.“ Ein Mittel dagegen sei eine leistungsfähige öffentliche Daseinsfürsorge.

„Auch, wenn es brenzlig ist, halten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst den Laden am Laufen. Trotz unzähliger Herausforderungen sichern die Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Dienst am Gemeinwohl die Daseinsvorsorge und gleiche Lebens-, Rechts- und Wirtschaftsbedingungen in Deutschland“, betonte Lenz.

Es bestehe jedoch dringender Handlungsbedarf, damit das auch so bleibe. Lenz: „Es braucht weiter massive Investitionen in die Personalgewinnung auf allen Ebenen, um klaffende Personallücken aufzufüllen und die Funktionsfähigkeit unseres Staates zu sichern. Das stärkt dann auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in diesen Staat.“

Der öffentliche Dienst müsse weiterhin Garant für rechtsstaatliche und sichere Verhältnisse in Deutschland sein. Aktuell sei der Krisenmodus aber längst keine Ausnahme mehr, sondern vielmehr Normalzustand. Das betreffe auch und gerade die Menschen im öffentlichen Dienst, etwa in der Pflege, der Bildung, bei der Polizei oder Rettungskräfte. Sie alle seien mit Hass, Hetze, Rassismus und Populismus konfrontiert. „Ich wünsche mir gesellschaftlich lösungsorientierten Zusammenhalt und solidarisches Miteinander mit Respekt“, machte Lenz deutlich.

 

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