Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG)

Lückenlose Tests auch bei illegalen Einreisen

Aufgegriffene illegale Einreisende nach Deutschland sollen nach Auffassung der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) umfassend auf eine Corona-Infektion getestet werden, wenn sie mit Polizeibeschäftigten in Kontakt treten.

Immer wieder komme es beispielsweise durch Aufgriffe in Containern zu Kontakten mit größeren Gruppen von Einreisenden, die in den Polizeidienststellen der Bundespolizei ein Einreiseverfahren durchlaufen müssen. „Am Anfang der Bearbeitungskette muss der Corona-Schnelltest stehen; bei positivem Ergebnis müssen sämtliche Schutzmaßnahmen getroffen werden, um im Falle einer tatsächlichen Infektion die Weiterverbreitung oder Übertragung auf Beschäftigte der Polizei zu verhindern, das ist derzeit nicht der Fall“, sagte Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft am 29. März 2021. Ein solcher Schnelltest muss notfalls auch gegen den Willen des Einreisenden durchgeführt werden, dazu muss nötigenfalls der Gesetzgeber die Voraussetzungen schaffen.

„Es kann nicht sein, dass erst irgendwann in einer Aufnahmeeinrichtung ein Corona-Test erfolgt. Schon zum Schutz der Polizeibeschäftigten, aber auch der vielen anderen Kontaktpersonen, die in einem solchen Verfahren beteiligt sind, muss unmittelbar bei Antreffen der Personen getestet werden, ob möglicherweise eine Corona-Infektion vorliegt“, sagte Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DPolG.

 

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