dbb jugend

Mehr Flexibilität und bessere Ausstattung gefordert

Der Staat darf den Wandel des Arbeitsmarkts nicht verschlafen, fordert Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend. Denn die Jugend hat andere Anforderungen als ihre Großeltern.

25 oder 30 Jahre Betriebszugehörigkeit – solche runden Jubiläen gehören in Zukunft wohl eher der Vergangenheit an. Den Arbeitsplatz zu wechseln, das ist für die junge Generation normaler als für die ältere. Die Arbeitswelt ist im Wandel.

Was daraus folgt und wie die Politik den öffentlichen Dienst auf die neuen Gegebenheiten einstellen muss, darüber haben Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, und Jugendreferentin Viktoria Matzen mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Jens Teutrine gesprochen.

„Aktuell hinkt der Staat als Arbeitgeber hinterher“, sagte Fandrejewski nach dem Treffen am 4. September 2023. „Wenn er junge Menschen für den öffentlichen Dienst gewinnen möchte, muss er seine Hausaufgaben machen und nachliefern. Das haben wir heute im Gespräch mit Jens Teutrine deutlich gemacht.“

Wie sich die Attraktivität weiter steigern lässt? Entscheidend ist eine angemessene Bezahlung, unterstreicht der Vorsitzende. Denn laut aktueller Trendstudie „Jugend in Deutschland“ sorgen sich 63 Prozent der jungen Menschen wegen der Inflation. Das müsse der Staat ernst nehmen. Aber auch auf flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Regelungen komme es in der heutigen Zeit an. „Und nicht zuletzt auf eine Ausstattung, die technisch auf Stand ist. Sonst nehmen die Fachkräfte der Zukunft den öffentlichen Dienst nicht ernst.“

Die dbb jugend will den Austausch mit dem FDP-Politiker weiter vertiefen. „Wir haben gute Anknüpfungspunkte gefunden“, resümierte Fandrejewski. „Das Ziel muss sein, den Staat als Arbeitgeber fit zu machen. Denn nur wer ein stimmiges Gesamtpaket liefert, bekommt heutzutage gute Nachwuchskräfte.“

 

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