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Nahost-Konflikt: dbb jugend verurteilt Angriffe auf Israel aufs Schärfste

Noch vor wenigen Wochen waren junge Gewerkschaftschafter*innen aus Israel in Deutschland. Nun befindet sich ihr Land im Kriegszustand.

„Die schrecklichen Nachrichten und Bilder, die uns aus Nahost erreichen, erschüttern mich“, sagte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend am 9. Oktober 2023 in Berlin. „Wir stehen an der Seite unserer israelischen Partnergewerkschaft und des gesamten israelischen Volkes. Die dbb jugend verurteilt die terroristischen Angriffe der Hamas aufs Schärfste.“

Anfang September war die dbb jugend mit einer Delegation aus Israel in Wismar und Berlin unterwegs. „Es ist ein schlimmer Gedanke, dass die Menschen, mit denen wir uns noch vor wenigen Wochen ausgetauscht, mit denen wir Spaß gehabt und Freundschaften geschlossen haben, nun mit dem Kriegszustand leben müssen“, sagte Fandrejewski. „Wir sind in Gedanken bei ihnen.“

Vergangenes Jahr war der Vorsitzende Teil der deutschen Delegation, die Israel besuchte. Im Fokus der Reise stand unter anderem die Jugendarbeit. „Wir haben viele Projekte kennengelernt, die zum Ziel haben, die religiösen, politischen und ethnischen Fronten zwischen jungen Menschen in Nahost aufzulösen“, berichtete Fandrejewski. „Wie wichtig diese Projekte sind, zeigt sich dieser Tage so deutlich wie lange nicht. Auch wenn es mit den aktuellen Entwicklungen in weite Ferne gerückt ist: Ich wünsche mir, dass irgendwann der Tag kommt, an dem in Nahost nachhaltiger Frieden herrscht.“

Hintergrund: Seit 2009 pflegen die dbb jugend und ihre Partnerorganisation Histadrut Leumit engen Kontakt. Die jungen Gewerkschafter*innen besuchen sich gegenseitig im jährlichen Wechsel. Lediglich die Corona-Pandemie hatte eine zweijährige Zwangspause der Reisen zwischen Deutschland und Israel verursacht.

 

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