dbb bundesseniorenvertretung:

Nicht alles darf dem Spardiktat unterworfen werden

Anlässlich der gemeinsamen Fachtagung der Siebten Altenberichtskommission und der BAGSO zum 7. Altenbericht mit dem Thema „Sorge und Mitverantwortung in der Kommune“ warnte der stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Klaus-Dieter Schulze, am Rande eines Seminars im dbb forum siebengebirge in Königswinter-Thomasberg davor, die Wahrnehmung kommunaler Aufgaben dem Spardiktat zu unterwerfen.

„Die Betreuung und Unterstützung von Seniorinnen und Senioren ist auf kommunaler Ebene am effektivsten“, erklärte Klaus-Dieter Schulze am 8. Juli 2014. „Natürlich ist uns bewusst, dass die Kommunen, die finanziell erheblich unter Druck stehen, nicht alles leisten können.“ Gerade ältere Menschen hätten dies aber erkannt und in den vergangenen Jahren selbstständig Netzwerke aufgebaut im Sinne von Hilfe durch Selbsthilfe. Unterstützung hierfür koste nicht viel, zeige älteren Menschen aber, dass sie der Gesellschaft noch etwas wert seien. Die Vielfalt der Netzwerke entspreche den unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen der Seniorinnen und Senioren, so Klaus-Dieter Schulze. „Hier kann mit wenig Geld große Wirkung erzielt werden.“

 

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