Tag der gesunden Ernährung Nickel: Gesundheit darf kein Luxus sein
Der Fachkräftemangel ist im öffentlichen Dienst allgegenwärtig – angesichts der Situation muss die Gesundheitsförderung einen hohen Stellenwert haben.
„Gesunde Ernährung darf keine Frage des Geldbeutels oder der sozialen Herkunft sein“, sagte Toni Nickel, stellvertretener Vorsitzender der dbb jugend, in Berlin mit Blick auf den Tag der gesunden Ernährung am 7. März 2026. „Viele junge Menschen in Ausbildung, Studium oder im Berufseinstieg stehen unter finanziellem Druck. Steigende Lebensmittelpreise, immer noch zu niedrige Ausbildungsvergütungen und unsichere Arbeitszeiten erschweren eine ausgewogene Ernährung im Alltag. Die damit verbundenen Sorgen machen auch vor den Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht halt.“
Prävention ist Schlüssel für gesundes Arbeitsleben
Auf bezahlbares, gesundes Essen in Ausbildungsstätten, Hochschulen und Betrieben, außerdem verlässliche Pausenzeiten sowie eine Ausbildungs- und Lohnpolitik, die ein gesundes Leben ermöglicht – darauf kommt es aus Sicht der dbb jugend an, um den öffentlichen Dienst für die Fachkräfte der Zukunft attraktiv zu machen. Nickel betonte: „Wir sehen Prävention als Schlüssel für ein langes, gesundes und erfülltes Arbeitsleben. Das setzt ein leistungsstarkes Gesundheitsmanagement voraus. Deshalb fordern wir mehr Investitionen in gesunde Gemeinschaftsverpflegung, stärkere Ernährungsbildung und eine Politik, die junge Menschen nicht zwischen Miete, Mobilität und gesundem Essen entscheiden lässt. Gute Arbeit und gute Ernährung gehören zusammen – gerade für die Generation von morgen!“



