Rettungsdienst Oberhavel GmbH: Es wird ernst!

In der dritten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen wurde erneut hart zwischen dbb tarifunion und den Arbeitgebern verhandelt. Eingeleitet wurden die Gespräche durch ein Statement des Geschäftsführers. Neben der Hervorhebung des beidseitigen Interesses an konstruktiven und zügigen Verhandlungen, konfrontierte Dr. Troppens die Verhandlungskommission mit seinen Vorstellungen für den Tarifvertrag. Diese umfassten unter anderem den Verzicht auf die künftige TVöD-Anbindung bei der Gehaltsentwicklung. Grundsätzlich besteht auf Seiten der dbb tarifunion Verhandlungsbereitschaft zu allen Punkten. Hier handelt es sich allerdings um eine Kernforderung der dbb tarifunion. Die Entgelte der Beschäftigten dürfen nicht, wie in den letzten Jahren eingefroren werden. Die Kollegen brauchen auch für die Zukunft eine Gehaltsperspektive.

Die Andeutung, dass der Rettungsdienst unter Umständen erneut ausge-schrieben werden könnte, sehen wir als Ansporn an beide Seiten einen zukunftsfähigen Tarifvertrag bei der Rettungsdienst Oberhavel GmbH einzuführen. Ziel ist es die Übertragung zu verhindern. Einschüchtern lassen wir uns aber nicht!

Entgelttabellen noch nicht bewertbar

Diskutiert wurden danach weitere Mantelregelungen. Erste Entwürfe für eine künftige Entgeltstruktur liegen vor. Diese konnten jedoch ohne konkrete Vorschläge der Arbeitgeberseite zur Überleitung noch nicht bewertet werden. Erst wenn die Frage geklärt ist, wie sich der einzelne Beschäftigte später in den Tabellen wiederfindet, kann eine Entscheidung getroffen werden. Die Forderung der dbb tarifunion, Sonderaufgaben auch künftig über Funktionszulagen zu honorieren, wurde von Arbeitgeberseite grundsätzlich zugestanden. Die Höhe ist weiterhin streitig.

Die nächste Verhandlungsrunde ist am 22. Mai 2012. Wir sehen, es wird ernst!

 

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