In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland:

Sicherheitskräfte an Flughäfen: Forderungen beschlossen!

Die Entgeltregelungen für die Sicherheitskräfte an den Verkehrsflughäfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden zum 31. Dezember 2015 gekündigt und die Arbeitgeberseite zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Die Verhandlungskommission des dbb hat nun ihre Forderungen für die anstehende Tarifrunde beschlossen.

Kernforderungen des dbb!

Die Entgeltentwicklung darf nicht hinter anderen Bundesländern zurückbleiben! Frankfurt am Main als größter Verkehrsflughafen in Deutschland muss aus Sicht des dbb Vorreiter bei der Entgeltentwicklung sein! Bestehende Gerechtigkeitslücken müssen beseitigt werden! Deshalb hat die Verhandlungskommission unter anderem folgende Kernforderungen beschlossen:

  • 16,90 Euro Stundenentgelt für Beschäftigte nach § 5 LuftSiG in Hessen im Regelentgelt
  • entsprechende Anhebung der Entgelte für alle anderen Beschäftigten
  • Tabellenstruktur nach dem Vorbild der FraSec GmbH
  • Sockelaufstockung ab dem fünften sowie ab dem zehnten Beschäftigungsjahr für Beschäftigte, deren Entgeltgruppe nur aus zwei Stufen besteht
  • Ausgleich von Wegezeiten außerhalb der Arbeitszeit
  • Witterungszulage zum Ausgleich der erschwerten Bedingungen bei Outdoortätigkeit
  • Überprüfung der Regelungen für Führungskräfte
  • Laufzeit: 12 Monate

Verantwortung angemessen bezahlen!

Die Sicherheitskräfte an den Verkehrsflughäfen üben Tätigkeiten aus, die für den Ablauf des nationalen und internationalen Luftverkehrs unverzichtbar sind und deren Bedeutung mit den gesteigerten Sicherheitsanforderungen immer mehr zunimmt. Das gilt für den Personen- und Frachtverkehr. Diese hohe Verantwortung muss angemessen bezahlt werden! Um gut ausgebildetes Personal gewinnen und das Know-how langfristig halten zu können, müssen den Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden!

 

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Einkommenstabellen

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