• Uwe Busack (3. von rechts)
    Uwe Busack (3. von rechts), VAB

Stimmen aus Potsdam: Uwe Busack, VAB

Nach einem schwierigen ersten Verhandlungstag geht die dritte Runde in der Einkommensrunde 2014 mit Bund und Kommunen heute weiter. Die Verhandlungskommission des dbb tagt seit dem frühen Morgen in Potsdam. Uwe Busack, 50 Jahre, ist vom VAB in die Verhandlungskommission entsandt. Kollege Busack arbeitet als Elektriker bei der Bundeswehr in Torgelow und ist als Personalrat freigestellt.

„Heute müssen die Weichen für einen guten Verhandlungskompromiss gestellt werden. Dafür müssen sich die Arbeitgeber bewegen. Wir als VAB haben in vielen Warnstreikaktionen gezeigt, dass wir bereit und in der Lage sind, für unsere berechtigten Forderungen zu kämpfen. Heute sind aber erst einmal die Verhandlungsführer am Verhandlungstisch gefragt.

Auch im Bundesbereich sind natürlich deutliche Entgeltsteigerungen das Wichtigste. Außerdem müssen auch für die Auszubildenden Verbesserungen erreicht werden, damit der öffentliche Dienst zukunftsfähig bleibt. In diesem Bereich ist noch einiges zu tun, beispielsweise eine deutliche überproportionale Steigerung der Entgelte für die Auszubildenden.

Gerade im Bundeswehrbereich hat es durch die zahlreichen Reformen in den letzten Jahren viele Umwälzungen gegeben. Der Rückzug aus der Fläche hat zu großen Verunsicherungen geführt. Deshalb ist es für die Beschäftigten der Bundeswehr besonders wichtig, dass von diesen Verhandlungen das Signal ausgeht, dass die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen wertgeschätzt wird. Die Beschäftigten brauchen eine Kompensation dafür, dass der Weg zur Arbeit in vielen Fällen deutlich weiter geworden ist.“

 

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