Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL)

Tarifverhandlungen mit Deutscher Bahn werden fortgesetzt

Die Tarifverhandlungen zwischen GDL und Deutscher Bahn (DB) werden fortgesetzt. Das erklärte die GDL am 19. Dezember 2018, nachdem die DB nach dem Scheitern der Verhandlungen am 14. Dezember ein verbessertes Angebot vorgelegt hat.

Der GDL Bundesvorsitzende und dbb Vize Claus Weselsky sagte: „Wir haben die Angebote auf Herz und Nieren geprüft und dann entschieden, dass wir wieder in die Verhandlungen einsteigen.“ Die bisher vereinbarten Zwischenergebnisse seien nun vollständig ins Gesamtangebot integriert. „Entscheidende Parameter zur Arbeitszeitverbesserung sind damit unter Dach und Fach.“ So würden beispielsweise Pausen auf dem Zug und Kurzpausen abgeschafft. Präzisiert werden müssten jedoch noch einige Punkte, beispielsweise zur exakten Trennung zwischen Dienst und Privatleben. Dazu soll es klare Regeln zum Einsatz von modernen Kommunikationsmitteln geben.

Bereits am 12. Dezember hatte die GDL ein Angebot bekommen, das jedoch in vielen Punkten ungenau und deshalb nur als Verhandlungsgrundlage anzusehen war. Am 13. Dezember hatte die DB dann den verhandelten Tarifvertrag jedoch nicht unterzeichnet. Weselsky: „Das war ein einmaliger Akt in der GDL Tarifgeschichte, der einen massiven Vertrauensverlust zur Folge hatte.“ Die GDL werde in den kommenden Verhandlungen (3. Januar 2019 in Frankfurt) daher genau prüfen, „ob die DB tatsächlich die speziellen tarifvertraglichen Bedürfnisse der Lokomotivführer und Zugbegleiter im Blick hat, oder ob sie nur so tut“. Inhaltlich seien auch bei der Arbeitszeit noch einige spezielle Punkte abschließend zu verhandeln.

 

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