Waldbericht 2017: BDF fordert einheitliche Strategie

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) hat die Darstellung der großen Bedeutung des Waldes für die Gesellschaft im vom Bundeskabinett verabschiedeten Waldbericht 2017 begrüßt. Es bedürfe aber einer einheitlichen zukunftsweisenden Strategie sowie ausreichend Personal mit entspre-chender Qualifikation für deren Umsetzung.

„Wir treten dafür ein, dass die besondere Gemeinwohlverpflichtung für öffentliche Wälder als Daseinsvorsorge im Bundeswaldgesetz geregelt wird“, sagte der BDF-Bundesvorsitzende Ulrich Dohle am 9. September 2017. Künftig sollten private und kommunale Waldeigentümer die Möglichkeit haben, sich auf Wunsch durch staatliche Forstverwaltungen betreuen zu lassen. „Die Klimaschutzleistungen einer nachhaltigen Waldnutzung müssen gesetzlich gewürdigt werden. Der Wald als Bildungsort muss weiter ausgebaut werden. Wir benötigen neue Berufsbilder und Weiterbildungsmöglichkeiten. Als zentrale Schnittstelle für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu politischen Entscheidungen und zur Umsetzung in die Praxis benötigt Deutschland ein Bundesamt für den Wald (BfW)“, nannte Dohle nur einige der vielfältigen Herausforderungen.

 

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