BDZ:

Zoll: Investitionen in Personal, Ausstattung und Gebäude gefordert

Der BDZ Bundesvorsitzende Dieter Dewes hat sich am 22. Februar 2018 mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten André Berghegger (Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags) in Berlin über wesentliche Investitionsfragen innerhalb der Zollverwaltung ausgetauscht.

 

Der Personalmangel, so Dewes, werde durch die derzeitigen massiven Verschiebungen von Zöllnern besonders deutlich: Unterbesetzte Dienststellen und Organisationseinheiten wie etwa die internationalen See- und Flughäfen oder die Financial Intelligence Unit müssten zu Lasten anderer Zolldienststellen personell unterstützt werden. Auch in der Aus- und Fortbildung fehle es zunehmend an hauptamtlich Lehrenden. Diese Fälle seien nur Beispiele für ein Problem, dass inzwischen sämtliche Aufgabenbereiche betreffe. Der BDZ fordere daher eine Erhöhung der Einstellungsermächtigungen auf 2.500 Nachwuchskräfte und eine Stärkung der Aus- und Fortbildungskapazitäten. Darüber sei ein Planstellenhebungsprogramm über sämtliche Laufbahnen dringend geboten.

Neben der Personal- müsse auch in die Sachausstattung investiert werden. Die derzeit genutzte IT entspräche in vielen Bereichen nicht mehr den technischen, fachlichen und organisatorischen Anforderungen. Die unzureichende Qualität der eingesetzten Hard- und Software muss den bestehenden Erfordernissen sowie den ständig im Wandel befindlichen Einsatzszenarien angepasst und fortentwickelt werden. Das gelte auch für die Liegenschaften: Gerade die Bildungsstätten des Zolls seien angesichts dem gestiegenen Bedarf nicht mehr gewachsen.

Nicht zuletzt forderte der BDZ Chef eine Neuausrichtung der Wohnungsfürsorge des Bundes. Gerade in Hochpreisregionen müsse die Bundesregierung ihrer Fürsorge gegenüber den Bundesbeamten mittels eines nachhaltigeren Angebots von preisgünstigem Wohnraum gerecht werden.

 

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