• Das Foto zeigt Valentina van Dornick, Beisitzerin der dbb frauen, Matthäus Fandrejewski, Saskia Esken, Vorsitzende des Familienausschusses, und Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb frauen.
    Gemeinsam für mehr Parität: Valentina van Dornick, Beisitzerin der dbb frauen, Matthäus Fandrejewski, Saskia Esken, Vorsitzende des Familienausschusses, und Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb frauen.

#ParitätJetzt dbb jugend fordert Parität in Parlamenten

In deutschen Parlamenten sitzen anteilig weniger Frauen als Männer. Dabei handelt es sich um ein Demokratiedefizit.

Frauen machen mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland aus, stellen aber nur ein Drittel der Bundestagsabgeordneten – entsprechend sind es überwiegend Männer, die Politik gestalten, kritisiert die Initiative #ParitätJetzt, die sich für mehr gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen einsetzt.

„Die Ziele der Initiative unterstütze ich ausdrücklich“, sagte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, bei der Übergabe einer Petition für Parität an den Bundestag in Berlin am 24. Juni 2026. „Seit der letzten Bundestagswahl ist der Frauenanteil wieder gesunken, aktuell liegt er bei 32,4 Prozent. In den Landesparlamenten sieht es nicht besser aus, nirgends stellen Frauen die Hälfte der Abgeordneten. Das Grundgesetz betont die Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Es kann nicht sein, dass Frauen in den Parlamenten unterrepräsentiert sind.“

Verbindliche Regeln gefordert

Um mehr Gleichberechtigung herzustellen, fordert die Initiative #ParitätJetzt ein paritätisches Wahlrecht, damit künftig Frauen und Männer zu gleichen Teilen im Bundestag vertreten sind. Fandrejewski: „Gleichberechtigung darf nicht vom guten Willen abhängen, echte Teilhabe braucht verbindliche Regeln.“

 

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