dbbj Chefin Herrmann: „Generationengerechtigkeit ist keine Einbahnstraße“

Institutionalisierte Teilhabe und Partizipation der jungen Generation sind aus Sicht der dbb jugend wesentliche Voraussetzungen für nachhaltige Generationengerechtigkeit. Karoline Herrmann, Vorsitzende der dbb jugend, betonte anlässlich der Sitzung des dbb Bundeshauptvorstands im rheinland-pfälzischen Bad Breisig am 12. Juni 2017: „Generationengerechtigkeit ist keine Einbahnstraße. So wie die jungen Menschen durch die politischen Entscheidungen von Lebensälteren für die Zukunft mehr oder weniger in die Pflicht genommen werden, müssen sie ihre Interessen in diesen Entscheidungsprozessen auch wirksam zur Geltung bringen können.“

Herrmann kündigte an, dass die dbb jugend beim Gewerkschaftstag des Dachverbandes im November 2017 erneut einen entsprechenden Antrag auf Änderung der dbb-Satzung stellen werde, nachdem der letzte Anlauf dieser Art bislang ohne zufriedenstellendes Ergebnis geblieben ist. „Wir möchten, dass die Spitze der dbb jugend an den Sitzungen der dbb Bundesleitung mit beratender Stimme teilnimmt“, zitierte Herrmann aus dem Beschluss des Bundesjugendtages im Mai 2017. „Die Jugend strebt eine echte Beteiligung bei der Arbeit des dbb an und möchte Themen und Interessenlagen des dbb von Beginn an auch mit dem Blick der jungen Generation betrachtet sehen. Dies kann nur durch eine frühestmögliche Einbindung der Jugend geschehen“, betonte Herrmann.

 

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