• Das Foto zeigt den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) und Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend.
    Haben über die Modernisierung des Berufsbeamtentums gesprochen: der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz (CSU) und Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend.

Gespräch mit Hansjörg Durz (CSU) Fandrejewski fordert mehr Flexibilität

Im Gespräch mit dem CSU-Politiker Hansjörg Durz schilderte der Chef der dbb jugend Aspekte, die wichtig sind, um das Berufsbeamtentum zu modernisieren.

Aktuell gehen mit dem Beamtenstatus strenge Laufbahngrenzen einher. Wer Karriere machen möchte, muss formale Voraussetzungen erfüllen, zum Beispiel gelten bestimmte Wartezeiten. „Dabei gibt es viele junge Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen möchten“, sagte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, am 5. März 2026 in Berlin. „Wir können es uns nicht leisten, dass sie sich gegen den öffentlichen Dienst entscheiden, weil in der freien Wirtschaft bessere Entwicklungsperspektiven warten.“

Führungspositionen nicht aufzwingen

Aus Sicht der dbb jugend kommt es im öffentlichen Dienst allzu oft zu einem Führungsparadox: Beschäftigte müssen Führungstätigkeiten übernehmen, weil ihre Besoldungsgruppe es vorsieht, obwohl sie es möglicherweise gar nicht anstreben. „Exzellenten Fachkräften, die sich jedoch nicht als Führungspersönlichkeiten eignen, wird die Führungsposition aufgezwungen“, beklagte der Vorsitzende der dbb jugend. „Hier brauchen wir zwingend mehr Flexibilität.“

Nicht zuletzt verwies Fandrejewski darauf, dass vor allem die Bezahlung, flexible Arbeitszeitgestaltung und die Qualität der technischen Ausstattung für junge Menschen von großer Bedeutung sind. Diese Erkenntnisse stammen aus einer Studie, welche die dbb jugend in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam durchgeführt hat.

 

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