Mecklenburg-Vorpommern

Personalpolitik: Kritik des Rechnungshofes zurückgewiesen

Der Landesrechnungshof hat der Landesregierung vorgeworfen, zu viele Stellen zu schaffen beziehungsweise künftig zu hoch zu vergüten. Der dbb Landesbund wies das zurück.

„Mit richtungsweisenden Beschlüssen zum Fonds ‚Handlungsfähige Landesverwaltung‘, dem Aussetzen des Personalabbaus und der Schaffung neuer und dringend notwendiger Stellen versucht die Landesregierung, die demografischen Folgen einerseits abzufedern und andererseits einen Attraktivitätsgewinn für das Bestandspersonal, aber auch für Berufsanfänger zu schaffen“, sagte dbb Landesvorsitzender Dietmar Knecht. „Nur so lassen sich öffentliche Dienstleistungen in gewohnter Qualität auch über die Legislatur hinaus aufrechterhalten.“

Der Landesrechnungshof habe zudem wesentlich Aspekte nicht berücksichtigt, beispielsweise den immer weiter voranschreitenden Aufgabenzuwachs für das an der Belastungsgrenze arbeitende Personal. „Ich möchte die Landesregierung und insbesondere Ministerpräsidentin Manuela Schwesig aufrufen, sich nicht von dem eingeschlagenen zukunftsweisenden Weg einer neuen Personalpolitik abbringen zu lassen“, unterstrich Knecht.

 

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