VBE: Bildung darf keine Frage der sozialen Herkunft bleiben

„Wollen wir das Menschenrecht auf gute Bildung allen Schülerinnern und Schülern in Deutschland unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ermöglichen, braucht es mehr staatliche Investitionen“, sagte Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) im Vorfeld des Tages der Menschenrecht am 8. Dezember 2017.

Es sei ein Armutszeugnis, dass Deutschland als eines der reichsten Länder bei Bildungsinvestitionen weiterhin mit 4,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts deutlich unter dem Schnitt der OECD-Staaten (5,2 Prozent) liegt und die soziale Herkunft in der Bundesrepublik immer noch über die Bildungschancen bestimmt. „Wiederholt belegen Studien, dass der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg gerade in Deutschland eklatant ist. Mehr noch, die Spaltung zwischen lernstarken und lernschwachen Kindern nimmt nach jüngsten Erkenntnissen sogar noch zu“, so Beckmann.

Bildung sei nachweislich einer der wichtigsten Faktoren für mehr Chancengleichheit. „Politik muss die notwendigen Gelingensbedingungen schaffen, damit Lehrerinnen und Lehrer ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag ausreichend erfüllen können“, forderte der VBE Chef.

 

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