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New Work: Chance und Risiko für die Gleichstellung der Geschlechter

Mit agilen und digitalen Arbeitsmethoden zur gleichstellungsorientierten Verwaltungskultur: Wie aus der Theorie gelebte Praxis werden kann, zeigt eine neue Fachbroschüre der dbb frauen.

„Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung hin zu flexibleren Arrangements für Arbeitszeit- und -orte geebnet. Jetzt geht es darum, die positiven Fortschritte bei der Digitalisierung der Arbeitswelt zu verstetigen und vereinbare wie gleichstellungsfördernde Tatsachen im Berufsalltag zu schaffen. New Work heißt aber nicht nur, mehr Homeoffice machen zu dürfen. New Work bedeutet, einen nachhaltigen Wandel der Arbeitswelt anzustreben. Auch im öffentlichen Dienst können wir einen grundlegenden Wandel der Verwaltungskultur vollziehen, wenn Beschäftigte und Dienstgebende gemeinsam an einem Strang ziehen. Dafür geben wir Personalrätinnen und -räten, aber auch Führungskräften und politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern jetzt einen praxisorientierten Leitfaden an die Hand, der sie dabei unterstützt, den öffentlichen Dienst der Zukunft zu schaffen, der Frauen und Männern die gleichen Chancen bietet, mit familiären Fürsorgepflichten Karriere zu machen“, sagte Milanie Kreutz, dbb frauen Vorsitzende, zur Veröffentlichung der dbb frauen Fachbroschüre „New Work: Chance und Risiko für die Gleichstellung der Geschlechter“ am 22.November 2022.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Frauenpolitischen Fachtagung vom 2. Juni 2022 fasst die Broschüre aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Geschlechterforschung zum Wandel der Arbeitswelt zusammen und lässt Praktikerinnen und Praktiker aus der Verwaltung zu Wort kommen. Wie geschlechtsspezifische Aspekte bei der Digitalisierung wirken und wie neue digitale Arbeitsweisen zum Game Changer für die Gleichstellung der Geschlechter werden können, zeigen unter anderen Dr. Julia Borggräfe, Associate Partner bei Metaplan, und Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung, auf. Die Vorsitzende der dbb frauen, Milanie Kreutz, ordnet den Nutzen von New Work für den öffentlichen Dienst aus gewerkschaftspolitischer Sicht ein. Auch die Bundeministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Lisa Paus, nimmt Stellung zur geschlechtergerechten Verwaltungsorganisation.

Die Broschüre gibt es als PDF auf dbb-frauen.de.

 

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