• Das Foto zeigt dbb-jugend-Referentin Anna Muzyka, Daria Abramov, Matthäus Fandrejewski, Johannes Samer, Mitarbeiter von Konrad Körner, und der Bundestagsabgeordnete Konrad Körner.
    Im digitalen Austausch: dbb-jugend-Referentin Anna Muzyka, Daria Abramov, Matthäus Fandrejewski, Johannes Samer, Mitarbeiter von Konrad Körner, und der Bundestagsabgeordnete Konrad Körner.

Gespräch mit Konrad Körner (CSU) Staatsmodernisierung geht nur mit den Beschäftigten

Wer täglich in der Verwaltung arbeitet, weiß, woran es hapert – dieses Wissen muss die Politik nutzen, betont die dbb jugend.

„Demokratie bedeutet für mich, dass alle mitreden, die es letztlich betrifft“, sagte Matthäus Fandrejewski, Vorsitzender der dbb jugend, am 21. Oktober 2026 bei einem Gespräch mit dem CSU-Bundestagsabgeordneten Konrad Körner. „Deshalb versteht es sich von selbst, dass die Politik die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes konsequent einbeziehen muss, wenn es um Verwaltungsmodernisierung geht. Sie kennen die Baustellen und wissen, welche digitalen Lösungen sich bewähren und wo Bürokratie ausufert. Diese Expertise ist unverzichtbar und muss von Anfang an Teil des Modernisierungsprozesses sein.“

Um mit den Anforderungen der Zeit Schritt zu halten, braucht es Schulungen, Webinare und Fortbildungen für alle Beschäftigen, unterstrich der Vorsitzende der dbb jugend. „Dabei ist vor allem die Stimme der jungen Kolleginnen und Kollegen von großer Bedeutung. Was für ältere Beschäftigte mitunter Neuland ist, ist für Digital Natives selbstverständlich.“

Prozesse entwirren und vereinheitlichen

Daria Abramov, Erste stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend, machte darauf aufmerksam, dass Kommunen häufig unterschiedliche Wege gehen und eigene Lösungen entwickeln. „Das führt zu Insellösungen und im Endeffekt dazu, dass vor allem überregional nichts mehr ineinandergreift“, beklagte sie. „Alle Kommunen müssen ihre Arbeitsweise an digitale Prozesse anpassen, die sich bewährt haben, und nicht umgekehrt. Denn einheitliche Prozesse und vergleichbare Standards steigern die Agilität und Effizienz in der Verwaltung. Das ist im Sinne der Beschäftigten und nicht zuletzt der Bürgerinnen und Bürger, die sich eine leistungsstarke Verwaltung wünschen.“

 

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